ÜBER UNS

Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben macht dich reich.

   - LOUIS SABIN

Ort des Projektes ist die Kleinstadt Ada in Nord-Serbien, in der Žužana Latak, Gründerin der Auffangstation Pongó, und ihre ebenfalls ehrenamtlichen Helfer herrenlose und ausgesetzte Hunde aufnehmen und ihnen eine zweite Chance geben. Žužana, jetzt mittlerweile im Ruhestand, bekommt umgerech-net ca. 250 Euro Rente. Als ich die Dame 2015 kennengelernt habe, hielt sie ihre 15 Hunde an einem völlig ungeeigneten Ort inmitten der Stadt, wo sie ebenfalls schon nicht gerne gesehen waren. Was sollte sie auch machen, ohne eigenes Grundstück, aber dafür mit einem riesigen Herz für Tiere! Das damalige Anwesen kostete jedoch nichts, wurde von der Kirchenverwaltung zur Verfügung gestellt und war somit besser als nichts. Als ich die Zustände damals sah, wusste ich: ich muss da unbedingt helfen!

 

Ab diesem Zeitpunkt begann das eigentliche Projekt Pongó wie man es jetzt kennt. Ich kratzte mein Erspartes zusammen und gab Žužana die Anweisung, ein geeignetes Grundstück zu suchen. Nach kurzer Zeit war ein geeignetes, bezahlbares Feld gefunden und die Bauarbeiten begannen. Das Feld wurde begradigt, eingezäunt und darauf Gehege gebaut - das Herz des Projektes begann zu pochen. Während die Bauarbeiten vor Ort ihren Lauf nahmen, war ich in Deutschland damit beschäftigt, Futter- und Sachspenden zu sammeln. Es wurde eine vorläufige Homepage gestaltet, ich suchte nach Sponsoren und Unterstützer für unser Projekt - es war jede Menge zu tun. 

 

Nun, einige Jahre später, können wir stolz sein auf das, was wir bereits erreicht haben. Wir haben ein Projekt zum Wohle der Straßenhunde erschaffen, mit sämtlichen Genehmigungen und sind nun vor Ort auch ein eingetragener Verein. Mittlerweile hat sich die Zahl der Hunde im Shelter auf etwa 50 eingestellt, wobei selbst die Aktivisten darüber hinaus immer etwa 15 Hunde und 10 bis 15 Katzen halten. Wann immer es mir meine Zeit erlaubt, fahre ich persönlich nach Serbien, bringe Spenden vorbei und lege an den Bau- und Renovierungsarbeiten Hand an. Das Projekt Pongó ist mir mittlerweile so ans Herz gewachsen, dass es zur Lebensaufgabe avanciert ist.

Auch das Team ist wie meine zweite Familie - es ist ein herzliches Miteinander! Ich schätze die Aktivisten vor Ort sehr, da sie jede freie Minute den Hunden spenden. Man muss wissen, dass Hunde in der serbischen Bevölkerung keinen hohen Stellenwert haben. Umso mehr liebe ich die Menschen, die genau das Gegenteil leben! Sie versuchen die Streuner vor den Hundefängern zu retten, die in regelmäßigen Abständen die Städte durchforsten und die eingefangenen Streuner in Tötungslager ver-schleppen. Das ist für uns ein No-Go! Wir sind stets bemüht den Ärmsten der Armen zu helfen, die, die keine streichelnde Hand spüren, die, die Hunger und Durst haben, in brütender Hitze oder in klirrender Kälte durch die Stadt irren. Oft sind sie verletzt, von Autos angefahren oder einfach durch Krankheiten geschwächt und gerade für die armen Kreaturen sind wir da - das ist unsere Aufgabe und das sehen wir als unsere Pflicht! Wir konnten seit der Gründung des Projektes bereits über 230 Hunden helfen! Alle wurden medizinisch versorgt, kastriert bzw. sterilisiert und letztendlich in gute Hände vermittelt und das nicht nur ins Inland. Einige sind jetzt in Deutschland und werden ein schönes Leben haben.

 

Wir sind natürlich wie die meisten anderen vergleichbaren Projekte auch von Spenden abhängig und sind über jede "helfende Hand"  froh, denn jeder Euro zählt! Wir sind auch auf Facebook vertreten, wo jede Bewegung und Neuigkeit gepostet wird. Auf Transparenz und Neutralität lege ich sehr viel Wert! Bei uns gibt es nichts zu verheimlichen oder zu vertuschen. Jeder darf erfahren, was passiert und kann mich auch jederzeit kontaktieren. Des weiteren biete ich auch jedem die Möglichkeit, mit mir nach Serbien zu fahren und sich vor Ort selbst ein Bild von dem Projekt zu machen.

 

PONGÓ, wir sind mit Herzblut dabei - kein Weg zu weit, kein Berg zu hoch und kein Tal zu tief!



ROBERT BOGNAR
INITIATOR DES PROJEKTS PONGÓ
ŽUŽANA LATAK & HELFER
LEITERIN DER AUFFANGSTATION PONGÓ